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Weiteres aus der Schafalp Ticino Alto

Der Anfang geht weiter...

Es ist nun höchstpersönlich von mir bestätigt, dass die erste Woche auf der Schafalp körperlich die Schwierigste ist, da auf 2000 Meter Höhe die Anstrengungen wegen dem Sauerstoffgehalt der Luft x mal härter sind. Mir hängt mal die ersten Tage ganz schön die Zunge raus wenn ich 300 Meter Höhenunterschied rauf runter / runter rauf / hin- und her über Felsen x mal im Tag mache. Doch es geht Tag zu Tag besser! Hoffentlich purzeln auch die paar Kilos die ich zuviel auf den Knochen habe; ich spüre jedes Kilo das zu viel ist! Nichts desto Trotz, ich habe Spass. Die Herdenschutzhunde freuen sich und sind total knuddelbedürftig und geniessen grunzend das Bäuchlein-Kraulen. Auch mit meinen beiden Boys kein Problem. Das einzige anstrengende Problem ist ein riesiges Loch im Flexinetz. Das heisst ganz runter den Strom abstellen, dann rauf krabbeln, das Netz flicken, wieder runter den Strom anstellen und dann wieder ganz rauf auf den Schaftrampelweg...Trittsicher sollte man hier sein, manchmal geht es ganz schön über Felsen und gleicht steil runter...Die Wanderstöcke leisten da grosse Hilfe, doch manchmal sind sie auch im Weg, nämlich dann, wenn ich auf allen Vieren mich bewegen muss. Uff...ja mit der Zeit kommt mehr Trittsicherheit, mehr Kraft, mehr Sicherheit und mehr Ausdauer...im Moment bin ich halt noch sehr vorsichtig; zwischendurch ein Schluck Wasser und die Gegend bestaunen um wieder Luft zu holen...Weiter unten sehe ich die Herde der andern Schafalp, sie sind laut blöckend am wandern, während die Herde die mir anvertraut wurde über mir friedlich am grasen ist. So jetzt aber rauf; ich freue mich schon auf einen heissen Kaffee.

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